Womit ich arbeite
Ich arbeite mit Menschen. Und mit Werkzeugen. Manche davon sind greifbar – andere eher eine Haltung.
Was ich konkret nutze
Ich mag es, Dinge zu verstehen – und zu gestalten. Deshalb arbeite ich am liebsten mit Werkzeugen, die offen, nachvollziehbar und frei sind.
Closed Source ist wie ein verschlossener Raum – man weiß nie, ob’s zieht.
Ich nutze Open Source Software. Zum Beispiel das hier:
- Debian Linux – stabil, verlässlich, kein unnötiger Firlefanz. Läuft einfach.
- awesome-wm – Fenster rücken, Welt ordnen. Kein Desktop, der mir vorgibt, wie ich arbeiten soll. Sondern einer, der machen lässt.
- ZSH mit oh-my-zsh – die Shell, bei der Tippen wieder Spaß macht. Mehr Komfort, weniger Tipparbeit.
- Neovim – schneller Editor für Menschen, die wissen, was sie tun – und was sie tippen.
- GIMP – braucht Geduld, aber kann alles. Ich brauche keinen Abo-Klick-Kram.
- Zettelkasten – Nicht nur Tool, sondern auch Denkstil. Ich halte fest, was noch nicht fertig ist – und verknüpfe, was sich lohnt.
Lieber schlicht und durchschaubar als glänzend und fremdgesteuert. Ich halte nicht viel von Dingen, die "out of the box" glänzen – aber sich nicht anfassen lassen.
Wo ich lese, höre, schaue
Ich informiere mich nicht dort, wo man es sollte. Nicht aus Trotz. Denn Information ist Vertrauenssache!
- Kopp Report – unbequem, sperrig, nicht stromlinienförmig. Man muss nicht allem zustimmen, aber hinschauen lohnt sich.
- Privacy-Handbuch – nüchtern, technisch, hilfreich. Eine Fundgrube für digitale Selbstbestimmung.
- SearXNG – unabhängige Metasuche, ohne Tracking, ohne Profil. Für alle, die lieber selbst gewichten, was wichtig ist.
- DuckDuckGo – einfache Suche ohne Datenprofil. Besser als Google, wenn man weiß, wie man fragt.
- Spotify, ernst gemeint. Es kann fokussieren, zerstreuen, betäuben. Ich nutze es für das Erste. Meistens.
Was ich weglasse
Kein CRM. Keine Automatisierung. Keine KI-Texte.
Wer mit mir arbeitet, arbeitet mit mir.
Was hier fehlt?
Kommt vielleicht noch. Oder auch nicht.
Ich erweitere diese Liste nur dann, wenn etwas wirklich etwas taugt.
Kein Trend, kein Hype, kein "Das musst Du kennen!".
Nur Dinge mit Haltung. Oder mit Wirkung. Oder beidem.
Wenn Dir trotzdem etwas einfällt: Wirf mir einen Zettel ein.